Das erste Jahr mit Baby

Und plötzlich bestimmt ein Baby das Leben.

Ein Jogginghosen-Jahr

Durchwachte Nächte und die ersten großen Glücksmomente. Schwanger sein ist aufregend – aber Mutter sein erst. Ulrike Richter, Mitarbeiterin der IKK classic, berichtet von ihrem ersten Jahr mit Baby Jakob.

Erstes Jahr mit Baby; Ulrike Richter

Frisch auf der Welt: Baby Jakob

 

Mittlerweile bin ich fast eine Expertin in dem, was ich gerne Jogginghosen-Jahr nenne: das erste Jahr mit Baby. Denn das, von dem ich berichte, ist streng genommen kein allererstes erstes Jahr mit Baby. Dank Johannes habe ich das Mama-Sein schon ein wenig geübt und die Jogginghose zu schätzen gelernt. Warum Jogginghose? Weil sie schön dehnbar ist und alles im Babyalltag mitmacht! Inzwischen ist Johannes fünf Jahre alt und hat einen kleinen Bruder. Jakob ist im Februar des vergangenen Jahres auf die Welt gekommen. Als ich mit ihm schwanger war, lief das ziemlich nebenbei. Die Schwangerschaft war total unkompliziert – so wie es sich jede Mutter nur wünschen kann. Zudem war ich ja schon beinahe routiniert. Während ich bei der ersten Schwangerschaft jede Veränderung ganz bewusst wahrgenommen habe und jeder Vorsorgeuntersuchung entgegenfieberte, war ich beim zweiten Mal deutlich entspannter.

Erstes Jahr mit Baby; Ulrike Richter

Geschwisterliebe auf den ersten Blick.

Respekt vor Kind Nummer zwei

Es war etwas anderes, was mich nun beschäftigte. Je größer der Bauch wurde, desto größer war die Aufmerksamkeit, die ich dem großen Bruder zuteilwerden ließ. Schließlich wollte ich verhindern, dass er eifersüchtig auf das neue Baby wird. Zum Glück war er weniger skeptisch als vielmehr neugierig. Er wollte unbedingt wissen, was da in seiner Mama vor sich geht, und hat mich sogar zu einer Ultraschalluntersuchung begleitet. Aber auch mir gingen viele Gedanken durch den Kopf: Wie würde das Leben zu viert sein und wie lässt sich die Familie dann organisieren? Ich hatte ziemlichen Respekt vor dem, was mich erwartete.


 


Endlich komplett!

Die ersten Tage im Versorgungsmodus

Mit Jakobs Geburt lösten sich diese Spekulationen in Luft auf. Er war da und wir waren einfach nur komplett. Dabei sind die ersten zwei Wochen mit so einem neuen, kleinen Menschen ziemlich extrem. Als Mutter war ich vollkommen im Versorgungsmodus: stillen, schlafen, wickeln, kuscheln – und zwischendurch versuchen, nicht selbst das Essen und Trinken zu vergessen. Mit den ersten Stunden und Tagen legen Eltern den Grundstein für die soziale und emotionale Entwicklung des neuen, winzigen Menschen. Der Säugling baut sein Urvertrauen auf. Folglich geht es nur um das Baby.

Es zeigt, wie wichtig man für diesen winzigen Menschen ist.

Die Wohnung habe ich in diesen ersten Tagen gar nicht erst verlassen. Es galt, in dem Chaos von Schlafen und Wachen, Tag und Nacht einen Rhythmus zu finden. Jakobs Bedürfnisse stellten alle gewohnten Rituale erst einmal auf den Kopf. Auch die seines großen Bruders. Dafür haben wir neue entwickelt. Johannes ist ein echter Bücherwurm. Also habe ich ihm immer vorgelesen, wenn ich gestillt habe. Wenn er gesehen hat, dass es so weit war, kam er mit einem Buch im Arm zu mir und kuschelte sich an. Das war für uns beide wichtig. Was ich nicht leisten konnte, hat der Papa ausgeglichen. In den ersten Tagen hat er sich Urlaub genommen, später noch zwei Monate Elternzeit. 

Die ersten Ausflüge

Nach Jakobs erster Woche zuhause wurde uns die ständig vollbeheizte Wohnung zu eng und wir wagten unsere ersten kurzen Ausflüge nach draußen in die kühlen Wintertage. Jakob reagierte inzwischen auf die Stimmen von meinem Mann und mir und grapschte mit seinen ein, zwei Monaten unkontrolliert in sein Gesicht und in die Luft, um alles zu erforschen. Es sind die schönsten Momente, wenn man das erste Feedback von seinem Kind bekommt, das zeigt, wie wichtig man für diesen winzigen Menschen ist und dass man von ihm geliebt wird – trotz beuliger Jogginghose.

So geht's weiter

Erstes Jahr mit Baby; Ulrike Richter

Ulrike Richter mit ihrem jüngsten Sohn Jakob.

 

Höhen, Tiefen und viel zu viele gut gemeinte Ratschläge: Verfolgen Sie das erste Lebensjahr von Jakob und seiner Familie in den kommenden Monaten hier im eMagazin.

Von Vorsorge bis Hebamme - Leistungen kompakt der IKK classic

Die IKK classic bietet werdenden Müttern umfangreiche Leistungen an, damit diese gesund durch die Schwangerschaft kommen. Unter anderem wird die Rufbereitschaft einer freiberuflichen Hebamme mit bis zu 250 Euro finanziert, auch die Nachbetreuung bis zur achten Woche wird voll übernommen. Mineralstoffe wie Folsäure, Magnesium und Eisen können im Umfang von bis zu 100 Euro über das IKK Gesundheitskonto abgerechnet werden. Über dieses werden zudem unterschiedliche Vorsorgeuntersuchungen, zum Beispiel Ultraschalluntersuchungen, erstattet. Um bestmöglich auf die Geburt vorbereitet zu sein, werden Vorbereitungskurse bezahlt – ebenso wie die Rückbildungsgymnastik, wenn das Baby da ist. Viele Leistungen sind übrigens Bestandteil des IKK-Bonusprogramms.

 

Mehr dazu unter: www.ikk-classic.de/schwangerschaft

Gut versorgt in der Schwangerschaft

Mit dem Vorsorgeprogramm BabyCare begleitet die IKK classic werdende Mütter.

Die Zeit der Schwangerschaft ist eine Zeit voller Fragen, gerade bei Erstgebärenden. Der eigene Körper verändert sich – schließlich wächst darin ein neuer Mensch heran. Damit dieser sich so gut wie möglich entwickeln kann, bekommen Schwangere wertvolle Tipps und Hinweise aus dem begleitenden Handbuch des Programms. Zudem gibt es eine Broschüre mit speziellen Rezepten. Denn auch Ernährung spielt eine große Rolle für werdende Mütter.

In Kooperation mit Experten ist das Programm entwickelt worden. Diese haben unter anderem einen Fragebogen konzipiert, der dabei hilft herauszufinden, ob Faktoren vorhanden sind, die zu Komplikationen während der Schwangerschaft führen könnten.

Mitmachen:

80 Prozent der Teilnehmerinnen vergeben Bestnoten für BabyCare. Interessierte bekommen unter anderem an der kostenfreien Servicehotline 0800 455 1111 oder unter www.baby-care.de weitere Informationen.

Anmeldungen sind in den Geschäftsstellen oder in der Internetfiliale möglich. Dazu müssen sich Versicherte im Online-Portal einloggen: https://op.ikk-classic.de/

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