Eine Frage der Gene

Viele Krankheiten treten in einer Familie mehrfach auf. Deshalb ist es wichtig, Informationen zur Gesundheit zu teilen.

Eine Frage des Namens?

Nur wenige Menschen wissen über familiäre Vorerkrankungen Bescheid, dabei ist diese Info für die eigene Gesundheit oft von entscheidender Bedeutung.

 

Fast jeder hat schon einmal einen Fragebogen im Wartezimmer des Arztes ausgefüllt, bei dem nicht nur der aktuelle Gesundheitszustand abgefragt wurde, sondern auch bekannte Krankheiten in der Familie. Letztere Frage zu beantworten, ist für die meisten Menschen besonders kniffelig. Denn laut einer repräsentativen Studie der IKK classic wissen 42 Prozent der Befragten nichts über familiäre Vorerkrankungen. Weitere 26 Prozent kennen lediglich ein paar Bruchstücke der Krankengeschichte innerhalb der Familie.

Vorsorge ist wichtig.

Dabei sollten diese Informationen sorgfältig weitergegeben werden. Für manche Krankheiten – dazu zählen beispielsweise manche Krebsarten, Bluthochdruck oder die Neigung zu Übergewicht – gibt es nämlich eine familiäre Disposition, also eine Neigung innerhalb der Verwandtschaft. Natürlich muss man als Kind nicht zwangsläufig die Erkrankungen der Eltern bekommen. Dennoch besteht ein erhöhtes Risiko. Deshalb sollten etwa entsprechende Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen werden.

Informationen zu Vorerkrankungen bekommt man am besten aus erster Hand – von Eltern oder Geschwistern. Aber auch der Hausarzt der Familie ist eine gute Informationsquelle, um mögliche Risiken abzuklären.

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