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„Unser Beitragssatz bleibt stabil“

Hippler Editorial

Frank Hippler, Vorstand der IKK classic.

Im heraufziehenden Bundestagswahlkampf hat die Gesundheitspolitik wohl keine herausragende Rolle. Die Sicherheit der Renten, das Schicksal der EU und der Umgang mit krisenbedingter Migration sind Probleme, die den Wettstreit der Parteien in den kommenden Monaten stärker bestimmen werden. Das muss kein Nachteil sein. Nicht alle Themen profitieren von der Dramatik polarisierender Debatten.

Dennoch ist unser Gesundheitssystem arg gefordert: Die alternde Bevölkerung, der rasante medizinische Fortschritt, die breitere Nachfrage nach Prävention, die steigende Zahl der Pflegebedürftigen – all diese Schlagworte signalisieren einen wachsenden Finanzbedarf. Zu ihm hat die Politik noch kürzlich mit großzügigen Ausgabengesetzen beigetragen. Deren Folgen für die Beitragszahler treten in den nächsten Jahren ein. Mit ihnen wird sich eine künftige Bundesregierung mit neuen Reformen auseinandersetzen müssen.

Die IKK classic geht mit soliden Finanzen und einem stabilen Beitragssatz in das Jahr 2017. Das ist in zunehmend unruhigen Zeiten eine beruhigende Nachricht. Stabilität und Sicherheit sind Voraussetzungen für gute medizinische Versorgung. Unsere Aufgabe ist, diese zuverlässig zu gewährleisten. Ein festes wirtschaftliches Fundament ist dafür unerlässlich. Es erlaubt, Belastungen aufzufangen und künftige Chancen, etwa bei der Digitalisierung, zu ergreifen. Die Herausforderungen bleiben anspruchsvoll – aber wir sind gut gerüstet.

Ihr Frank Hippler

Vorstand der IKK classic

 

Bildnachweis: © Heath Korvola/Aurora/Getty Images; VOX/Stefanie Schumacher; Education Images/UIG /Getty Images; MECKY/The Image Bank/Getty Images; IKK classic;