Kompakt

Die IKK classic macht Lehrer fit für den Umgang mit Kindern, die Diabetes haben.

Kompakt

Das Wichtigste in Kürze.

 

Mehr Wissen über Diabetes an Schulen

Wann sind Blutzuckerwerte zu kontrollieren und wie geht das? Wann muss Insulin injiziert werden? Welchen Sport dürfen Diabetiker machen? Mit Fragen wie diesen müssen sich auch Lehrer und Erzieher auseinandersetzen, wenn sie diabeteskranke Kinder betreuen. Aktuell leiden mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche darunter. Die IKK classic unterstützt das Projekt „Diabetes in der Schule“ und hilft, dieses wichtige Thema mit Workshops bekannter zu machen. Der nächste findet am 30. August 2017 in Erfurt statt. Dort werden auch rechtliche Fragen thematisiert.


Vorschau! lowres

© Westend61/Getty Images

Forschung soll Pflege erleichtern

Patient, Pflegekraft, Angehöriger: Der Pflegealltag betrifft in Deutschland mehrere Millionen Menschen. Um ihnen den Pflegealltag unter anderem mit innovativen Produkten zu erleichtern, rief das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Motto „Zukunft der Pflege“ einen Cluster ins Leben. Darin arbeiten Personen aus Bereichen wie Forschung und Wirtschaft eng zusammen. So gibt es seit dem 1. Juni ein in Deutschland bisher einmaliges Pflegeinnovationszentrum, das mit Pflegediensten, Heimen und Kliniken neue Technologien erforscht. Im Fokus: die Bedürfnisse von Patienten und Pflegenden. Ab 2018 komplettieren den Cluster vier Pflegepraxiszentren in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Niedersachsen. Dort werden innovative Pflegetechnologien eingesetzt und auf Alltagstauglichkeit geprüft. Das Budget für den Cluster beträgt 20 Millionen Euro bis 2020.


Eine App für die ganze Familie

Für Familienoberhäupter wird es zunehmend schwierig, die ganze Familie im Blick zu haben. Doch gerade das ist wichtig, um in Notsituationen reagieren zu können und schlicht informiert zu sein. Dabei kann jetzt das Smartphone unterstützen – mit der famil.care nexus-App. Damit organisiert und prüft der Nutzer Termine und Aufenthaltsorte der Angehörigen, tauscht Sprachnachrichten aus und bleibt automatisch über ihre Aufenthaltsorte auf dem Laufenden – ohne Kontrollanrufe. Ergänzende Apps für Junge sowie Senioren sind gemäß deren typischen Alltagsabläufen ausgestattet, etwa mit SOS- und Sturzmelde-Button. „famil.care nexus“ gibt es ab 5,99 Euro im Abo im Google Play Store, bald auch im App Store.

https://famil.care/de-de/


Demenz-Betreuung via Tablet

Um Betreuungskräfte und Angehörige bei der Betreuung von Menschen mit Demenz zu unterstützen, wurde ein besonderes Tablet entwickelt. Jeder Patient erhält ein eigenes Profil und kann gemeinsam mit seinem Betreuer von Fachleuten vorbereitete Übungen durchführen. Überdies stehen mehr als 500 demenzgerechte Filme, Lieder, Spiele und Rätsel zur Verfügung. Das Tablet benötigt weder technische Vorkenntnisse, noch einen Internetzugang ; es ist sowohl für Einzelpersonen, Gruppen als auch Bettlägerige sofort einsatzbereit.

www.mediadementia.de

Die App im Einsatz


Neue Regelung in der Krankenversicherung der Rentner

Mit dem Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) tritt zum 01.08.2017 unter anderem eine Neuregelung in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) in Kraft: Durch die Anrechnung von Kindererziehungszeiten wird der Zugang zur KVdR erleichtert. Damit soll die Benachteiligung von Kinder erziehenden Ehe- und Lebenspartnern gemindert werden. Denn derzeit steht die KVdR nur solchen Rentnern beziehungsweise Rentenantragstellern offen, welche die erforderliche Vorversicherungszeit nachweisen.

Das bedeutet: Sie können nur dann in der KVdR versichert werden, wenn Sie in der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens zu mindestens 90 Prozent in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren – ob als freiwilliges oder Pflichtmitglied oder als beitragsfrei Familienversicherter. Diese sogenannte 9/10tel-Regelung ist künftig leichter zu erfüllen: Denn ab August 2017 werden zur Vorversicherungszeit jedes Elternteils pauschal drei Jahre für jedes einzelne leibliche Kind, Adoptivkind, Stiefkind oder Pflegekind hinzugerechnet. Das heißt: Die Anrechnung erfolgt unabhängig davon, von wem und in welchem zeitlichen Umfang ein Kind tatsächlich erzogen wurde. Es ist auch nicht relevant, ob für die Erziehung des Kindes eine Erwerbstätigkeit unterbrochen wurde oder ob diese Unterbrechung tatsächlich in die zweite Hälfte des Erwerbslebens fiel. Von dieser Neuregelung profitieren ab August 2017 sowohl Neu- als auch Bestandsrentner. Haben Sie bisher die Vorversicherungszeit nicht erfüllt und sind deshalb freiwillig versichert oder versicherungspflichtig in einer sogenannten Auffangversicherung?

Haben Sie Kinder und könnten Sie deshalb durch die Neuregelung die nötige Vorversicherungszeit für die Aufnahme in die KVdR eventuell doch noch erreichen? Dann stellen Sie bitte einen formlosen Antrag auf Berücksichtigung von Kindern bei der Vorversicherungszeit für die KVdR und fügen Sie die nötigen Nachweise in Kopie bei. Gern prüfen wir Ihre Voraussetzungen für die Versicherung in der KVdR dann erneut.


Siegel Deutschlands Kundenchampions 2017

Top-Ergebnis bei „Deutschlands Kundenchampions 2017“

Einen Platz unter den Top 3 der gesetzlichen Krankenversicherungen konnte sich die IKK classic beim diesjährigen Wettbewerb "Deutschlands Kundenchampions 2017" sichern. Die Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DQG), das FAZ-Institut und die forum! GmbH zeichnen mit diesem Titel Unternehmen aus, denen es in besonderem Maße gelungen ist, Kunden sowohl leistungsmäßig als auch emotional anzusprechen.

Das Siegel basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 30.000 Kunden, die das Kundenbeziehungsmanagement von etwa 260 Unternehmen anhand wissenschaftlich fundierter Faktoren analysiert und im Rahmen eines bundesweiten Benchmarkings vergleicht. Wie auch in den vergangenen Jahren zeigt die Bandbreite der Bestplatzierten, dass Kundenorientierung branchenunabhängig ist. Die Titelverleihung erfolgte am 11. Mai 2017.

Mehr zum Unternehmenswettbewerb Deutschlands Kundenchampions


Empfehlung zur verhaltensbezogenen Primärprävention

Neu ab Juli: Ärzte können Präventionsempfehlungen verordnen

Mit der „Empfehlung zur verhaltensbezogenen Primärprävention“ haben Ärzte ab dem 01.07.2017 die Möglichkeit, Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Rahmen der Vorsorgetermine verstärkt auf gesundheitlich individuelle Belastungen und Risikofaktoren hinzuweisen. Die Ausstellung dieser Präventionsempfehlung soll dazu motivieren, entsprechende Gesundheitskurse in Anspruch zu nehmen. Ziele sind die Gesunderhaltung sowie die Vermeidung beziehungsweise Reduzierung von Krankheiten.

Die Präventionsempfehlung kann in den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Suchtmittelkonsum ausgestellt werden. Ergänzend dazu gibt es für Maßnahmen, die keinem der genannten Handlungsfelder zugeordnet werden können, ein Feld „Sonstiges“. Empfohlene Maßnahmen, die nicht qualitätsgeprüft sind oder nicht den genannten Handlungsfeldern entsprechen, dürfen nicht zu Lasten der Krankenkasse erbracht werden. Daher enthält die Präventionsempfehlung den Hinweis für Versicherte, sich bei ihrer IKK classic über geprüfte und anerkannte Präventionsangebote und die Fördervoraussetzungen vor Inanspruchnahme zu informieren. Dieses „Rezept“ ist demnach keine Verordnung im Sinne einer veranlassten Leistung, sondern lediglich eine Empfehlung. Außerdem ist für die Ärztin oder den Arzt ein Freitextfeld vorgesehen, damit die Empfehlung bei Bedarf, z. B. Kontraindikationen, weiter konkretisiert werden kann.

Hier finden Sie alle qualitätsgeprüften Gesundheitskurse, die die IKK classic aktuell im Angebot hat.

Die Kosten für zwei Gesundheitskurse pro Kalenderjahr können Sie übrigens mit Ihrem IKK Gesundheitskonto (teil)finanzieren. Die anteilige Förderung beträgt 100 % der Kursgebühren bis maximal 90 Euro bei 80 % Teilnahme an den Kursterminen.

Selbstverständlich bezuschusst die IKK classic die Teilnahme an einem Gesundheitskurs auch weiterhin ohne Präventionsempfehlung.

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