Einnahmen und Ausgaben 2016

Gesunde Investition: Die Ausgaben für die ambulante ärztliche Behandlung stiegen 2016 auf insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro.

Ausgeglichenes Ergebnis

Dank der guten gesamtwirtschaftlichen Lage konnten die gesetzlichen Krankenkassen das Jahr 2016 mit einem Einnahmeüberschuss – bei weiterhin steigenden Ausgaben – abschließen. An dieser Entwicklung nahm die IKK classic teil und konnte bei Gesamtausgaben von rund 10 Milliarden Euro ein Plus von 109 Millionen Euro verbuchen. Die Summe der Betriebsmittel und Rücklagen stieg auf 740 Millionen Euro.

Für die Krankenhausbehandlung ihrer Versicherten wendete die IKK classic rund 3,2 Milliarden Euro auf, das sind pro Kopf 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben für die ambulante ärztliche Behandlung stiegen je Versicherten um 6,3 Prozent auf insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro, für Arzneimittel um 5,7 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro.

Einen Ausgabensprung von 10,3 Prozent verzeichnete die Kasse bei Heil- und Hilfsmitteln, die insgesamt mit rund 633 Millionen Euro zu Buche schlugen. Dagegen blieb die Entwicklung beim Krankengeld (641 Millionen Euro) mit einem Pro-Kopf-Anstieg um 3,4 Prozent moderat.

Insgesamt wuchsen die Leistungsausgaben bei der IKK classic im vergangenen Jahr um 5,4 Prozent auf rund 9,5 Milliarden Euro. Die Netto-Verwaltungskosten stiegen mit 1,4 Prozent geringer als beim Durchschnitt aller Krankenkassen (+ 4,3 Prozent).

Versicherte konnten auch 2016 ein umfangreiches Portfolio an Extra- und Sonderleistungen nutzen. Zu ihnen gehörten Zuschüsse über dem gesetzlichen Umfang, mit denen die Kasse zum Beispiel Kinderwunschbehandlungen unterstütze. Solche und weitere Satzungs- und Ermessensleistungen finanzierte die IKK classic im vergangenen Jahr mit rund 81 Millionen Euro.

Die IKK classic blieb auch 2016 mit über 3,3 Millionen Versicherten die sechstgrößte gesetzliche Krankenkasse und die Nummer eins unter den Innungskrankenkassen. Am 1. Januar 2016 zählte die IKK classic 2.659.544 Mitglieder, am 1. Dezember des Jahres waren es 2.564.139 Mitglieder. Die Zahl der Versicherten betrug am Ende des Jahres 3.346.136 Personen und bewegte sich damit rund 160.000 Köpfe unter Vorjahresniveau.

Leistungsausgaben in Euro/Prozent

Leistung Euro Anteil in Prozent
Krankenhausbehandlung 3.223.772.216,38 34,02
Arzneimittel 1.647.233.671,99 17,38
Ärztliche Behandlung 1.597.812.227,87 16,86
Krankengeld 641.065.734,69 6,77
Heil- und Hilfsmittel 632.987.988,44 6,68
Zahnärztliche Behandlung – ohne Zahnersatz – 497.189.527,62 5,25
Sonstige Leistungen 238.807.987,74 2,53
Haushaltshilfe und Häusliche Krankenpflege 231.641.749,82 2,45
Fahrkosten 227.802.201,93 2,40
Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft 202.793.218,32 2,14
Zahnersatz 149.540.692,47 1,58
Soziale Dienste, Prävention und Selbsthilfe 101.002.087,31 1,07
Früherkennungsmaßnahmen 82.208.682,28 0,87
Leistungsausgaben insgesamt 9.473.857.986,86 100,00

 

Leistungsausgaben pro Versicherten

Leistung 2015 in Euro 2016 in Euro
Krankenhausbehandlung 905,42 947,55
Arzneimittel 458,20 484,16
Ärztliche Behandlung 441,89 469,63
Krankengeld 182,30 188,42
Heil- und Hilfsmittel 168,65 186,06
Zahnärztliche Behandlung – ohne Zahnersatz – 145,27 146,13

 

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