Fast wie Fliegen

Luft-Sprünge: alles rund um die Trendsportart Trampolin-Jumping

Fast wie Fliegen

Wer mehr Luft haben will, sollte regelmäßig in die Luft springen: Die neue Ausdauersportart Jumping-Fitness ist dreimal so effektiv wie Jogging. Und macht auch noch glücklich!

 

Schnell und präzise bewegen sich die Füße und Beine von Jumping-Fitness-Trainerin Antonia Westphal auf dem sechseckigen Trampolin auf und ab, finden und verlieren immer wieder den Kontakt zur schwarzen Sprungmatte. „Jetzt springen wir mal etwas höher und nehmen die Arme mit“, leitet Westphal an. Ein wenig erinnert die 25-jährige sympathische Berlinerin an einen Flummi, der sich im Takt der Musik bewegt. Auf ihrer Stirn glänzt der Schweiß, die Lippen umspielt ein zufriedenes Lächeln.

Luft-Sprünge für zu Hause

Leicht und mühelos sehen Antonias Bewegungen auf dem Trampolin aus. Und tatsächlich ist kaum ein Sport so schonend für Gelenke und Wirbelsäule. „Muskeln, Bänder und Sehnen werden beim Springen massiert und die Knochen durch den Druck beim Aufkommen gestärkt“, erklärt Westphal, seit dreieinhalb Jahren Mastertrainerin bei Jumping Fitness in Berlin. So wird Osteoporose vorgebeugt und die Beckenbodenmuskulatur trainiert.

Der Nachbrenneffekt ist enorm!

Wer aber denkt, das bisschen Hüpfen sei Kinderkram, der irrt. Beim Trampolinspringen sind über 400 Muskeln im Einsatz und die Übungen der Mastertrainerin sind so abwechslungsreich, dass der gesamte Körper trainiert wird. „Durch den instabilen Untergrund wird die Tiefenmuskulatur trainiert und der ‚Nachbrenneffekt‘ ist enorm.“ In einer Stunde kann man bis zu 1.200 Kalorien verbrennen – etwa dreimal so viel wie beim Joggen. Schon 1980 fanden Wissenschaftler der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA heraus, dass das Workout die Ausdauerleistung um fast 68 Prozent steigert. Kein Wunder, dass das Sportgerät aus Kindergartentagen gerade ein Comeback in den Fitnessstudios feiert – in größeren Städten schießen Trampolinparks wie Pilze aus dem Boden.

Große Sprünge – aber richtig!

 

Wer nicht aufs Trampolin sollte

Die größte Gefahr liegt in der Selbstüberschätzung! Denn das Springen auf dem Trampolin ist für den Körper Schwerstarbeit. Beim Abheben werden die Muskeln stark beansprucht, ohne dass man sich dabei extrem anstrengen muss. Die Schwerkraft leistet einen Großteil der Arbeit. Deshalb empfiehlt Westphal: „Gerade Anfänger sollten es langsam angehen. 15 Minuten leichtes Training alle zwei Tage reichen!“ Schwangeren und Menschen mit einem Herzschrittmacher raten Ärzte, auf das Springen zu verzichten. Und auch Menschen mit Verletzungen an der Wirbelsäule oder mit Bänderverletzungen an Knien und Füßen sollten vorsichtig sein.

 

Kauftipps für das Minitrampolin

Ein gutes Trampolin sollte eine solide Randpolsterung haben. Scharfe Ecken und Kanten müssen abgedeckt sein. Ein Durchmesser von einem Meter reicht aus. Beim Kauf sollte man auf das TÜV- oder GS-Zeichen achten. Es lohnt sich, etwas mehr zu investieren, denn die teureren Geräte sind elastischer und das schont die Gelenke. Besonders empfehlenswert sind Geräte mit Seilfederung. Je schwerer man ist, desto elastischer sollte das Trampolin sein.


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Bildnachweis Header: © Todor Tsvetkov/iStock


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