Wissenswertes mit Herz

Wissenswertes mit Herz: eine Auswahl bunter Fakten rund um unser zentrales Organ.

Wissenswertes mit Herz

Es gibt es viel zu erzählen rund um unser zentrales Organ, das als Sitz von Gefühlen wie Liebe, Freude und Mut gilt. Wir haben eine Auswahl spannender Fakten für Sie zusammengestellt!

 

Bach statt Beats
Schon gewusst? „Klassische Musik kann den Blutdruck und die Pulsfrequenz senken“, verrät der Bochumer Kardiologe Prof. Dr. Hans-Joachim Trappe. „Außerdem beruhigt sie die Atmung und reduziert Stresshormone im Körper.“ Musik beeinflusse das vegetative Nervensystem und weil dieses wiederum das Herz-Kreislauf-System kontrolliert, wirkt sich die Musik indirekt auf Herzfrequenz und Blutdruck aus. Besonders gute Effekte hätten ruhige Kompositionen – beispielsweise die von Bach.


Herzen können brechen
Liebeskummer kann das Herz brechen – nicht nur sprichwörtlich. Ärzte reden dann vom Broken-Heart-Syndrom, eine Herzmuskelerkrankung, die durch Stresshormone ausgelöst wird. Die Symptome sind ähnlich wie bei einem Herzinfarkt, starke Schmerzen, Atemnot, Engegefühl in der Brust. Doch anders als bei einem Infarkt handelt es sich nicht um den Verschluss eines Herzkranzgefäßes, sondern um eine Verkrampfung des Herzmuskels. Besonders häufig sind ältere Frauen vom Broken-Heart-Syndrom betroffen. Ein Herz kann man nicht reparieren? Doch, in der Regel heilt das gebrochene Herz nach einigen Wochen von selbst.

 

Herzen im Gleichtakt
Unglaublich, aber wahr: Die Herzfrequenz von zwei Menschen, die einander lieben und sich tief in die Augen schauen, gleicht sich im Schnitt nach drei Minuten an. Das hat eine Studie der University of California in Davis/USA ergeben, deren Wissenschaftler Herzschlag und Atmung von 32 Paaren untersuchten. Also, gute Gründe mal wieder zu sagen: Schau mir in die Augen, Schatz!

 

Herzblut  das Flow-Geheimnis
Flow – den Begriff hat der emeritierte Psychologieprofessor Mihaly Csikszentmihalyi geprägt. Das englische Wort Flow bedeutet eigentlich „Fließen“, kann aber auch als „Arbeiten mit Herzblut“ frei übersetzt werden. Menschen erfahren diesen Zustand der Versunkenheit dann, wenn sie eine Arbeit erledigen, die sie herausfordert, aber nicht überfordert. Das kann der Fabrikarbeiter oder Busfahrer ebenso erleben wie der Künstler oder Komponist, Hauptsache, man widmet sich einer Tätigkeit mit voller Hingabe!

 

Herzgesund durch Hund
Er gilt als der beste Freund des Menschen, der Hund – auch in Sachen Herzgesundheit! Das hat eine Studie der Universitäten Uppsala in Schweden und Stanford in den USA ergeben. Die Forscher untersuchten die Daten von 3,4 Millionen Schweden zwischen 40 und 80 Jahren über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Ihr Ergebnis: Wer mit einem Hund zusammenlebt, hat ein deutlich geringeres Risiko, unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu leiden. Die Erklärung der Wissenschaftler für dieses Phänomen: Hunde erhöhen das Wohlbefinden und sorgen dafür, dass ihre Besitzer sich mehr bewegen.

 

Lachen  Aerobic fürs Herz
Lachen ist gesund, sagt der Volksmund. Und hat damit Recht: Lachen weitet die Blutgefäße, lässt das Blut leichter fließen und senkt so das Risiko für Arteriosklerose. Das konnten Wissenschaftler der University of Maryland in Baltimore/USA nachweisen, die die Gefäße von mehr als 300 Menschen untersuchten. Studienleiter Michael Miller schloss daraus, dass Lachen Herzerkrankungen vorbeugen kann – ähnlich gut wie Aerobic oder Cholesterin-Senker.

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Bildnachweis Header: © Katharina Bitzl


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