Krankenhaus-Entlassmanagement

Patienten, die aus Klinik und
Krankenhaus entlassen werden, haben es jetzt leichter.
Ein neues Management
regelt die Weiterversorgung.

Neues Entlassmanagement

Nahtlose Hilfe nach dem Klinikaufenthalt: Patienten, die nach dem Hospital sofort weiterversorgt werden müssen, können seit rund einem halben Jahr das Krankenhaus-Entlassmanagement in Anspruch nehmen. Die IKK classic spielt dabei eine wichtige Rolle.
 

„Ich bin Ihnen so dankbar für Ihre Hilfe! Ich würde Ihnen gerne eine große Schachtel Pralinen schenken! Mögen Sie Marzipanpralinen? Wo darf ich die hinschicken?“ Heinrich R. war voller Freude, als er im Herbst letzten Jahres bei der IKK classic anrief. Der 73-jährige ehemalige Malermeister hatte gerade einen längeren Krankenhausaufenthalt hinter sich, er hatte einen Oberschenkelhalsbruch erlitten. Die Operation war erfolgreich verlaufen. Trotzdem war sie auch so kompliziert gewesen, dass der alleinlebende Heinrich R. nach seiner Entlassung dringend einen Rollstuhl brauchte, um in seiner Wohnung zurechtzukommen. Und die IKK classic hatte sich dafür eingesetzt, dass Heinrich R. diesen Rollstuhl sofort bekam.


Genau für Fälle wie diesen ist das sogenannte „Krankenhaus-Entlassmanagement“ gedacht, das Patienten seit Oktober 2017 in Anspruch nehmen können. Heinrich R. konnte dadurch veranlassen, dass sein weiterbehandelnder Arzt entsprechend informiert wurde und er direkt nach seinem Krankenhausaufenthalt auch in den eigenen vier Wänden mobil blieb.

Das war so wichtig für mich. Ich hätte mich zu Hause nicht allein fortbewegen können. Beweglichkeit ist doch Lebensqualität!

Das Krankenhaus-Entlassmanagement geht aus dem novellierten Versorgungsstärkungsgesetz der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des GKV-Spitzenverbands hervor. Welche Anschlussversorgungen für einen Patienten nach seinem Krankenhausaufenthalt notwendig sind, Arzneien, Verband-, Heil- und Hilfsmittel, häusliche Krankenpflege oder Soziotherapie, bestimmt das Krankenhaus, das die Versorgungen auch organisiert.

Eine weitere wichtige Rolle spielt die Krankenkasse, die das Krankenhaus tatkräftig unterstützt. Und so hatte sich die IKK classic für Heinrich R.s Rollstuhl stark gemacht. „Das war so wichtig für mich“, erzählt Heinrich R. „Ich hätte mich zu Hause nicht allein fortbewegen können, ich hätte nicht die Möglichkeit gehabt, die Wohnung zu verlassen. Beweglichkeit ist doch Lebensqualität!“ Das hat sich die IKK classic nicht zweimal sagen lassen.



Heinrich R. möchte in diesem Bericht anonym bleiben.

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Bildnachweis Header: © Westend61/Getty Images


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