Auf zum Weltdiabetestag!

Ein Aktionstag zum Weltdiabetestag findet am 14. November in Dresden statt. Eine wichtige Gelegenheit, sich umfassend über die Krankheit zu informieren, die immer mehr Menschen betrifft!

Weltdiabetestag am 14. November in Dresden

Die Zahl der an Diabetes Erkrankten wird immer größer, in Deutschland gibt es aktuell mehr als sechs Millionen Menschen, die von dem Leiden betroffen sind – dies ist eine Steigerung um 38 Prozent seit 1998. Umso wichtiger ist der Weltdiabetestag am 14. November in Dresden, den die Menschen als Tag der Aufklärung über Diabetes nutzen sollten.

 

Der Weltdiabetestag wurde 1991 von der International Diabetes Federation (IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als weltweiter Aktionstag eingeführt, um auf die steigende Verbreitung von Diabetes mellitus aufmerksam zu machen. Seit 2006 ist er zudem neben dem Weltaidstag der einzige offizielle Tag der Vereinten Nationen (United Nations, UN). Das Datum wählten IDF und WHO nicht zufällig aus; der 14. November ist der Geburtstag von Sir Frederick Banting, der gemeinsam mit Charles Best im Jahr 1921 das lebenswichtige Insulin entdeckt hat.

Zunahme an Versicherten mit Diabeteserkrankung

In Deutschland organisiert die diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe – unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums die jährliche zentrale Veranstaltung. 2018 findet zudem unter dem Motto „Diabetes & Familie“ am 14. November in Dresden ein Aktionstag statt. Die Stadt Dresden spielt dabei eine besondere Rolle, wie Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe –, unterstreicht. „Das Bundesland Sachsen liegt mit zwölf Prozent Erkrankten deutlich über dem Bundesdurchschnitt“, so Mattig-Fabian.

Die IKK classic ist beim diesjährigen Weltdiabetestag Gesundheitspartner der diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Wir beobachten eine Zunahme an Versicherten mit einer Diabeteserkrankung“, stellt Daniela Kofferath, Projektleiterin Versorgungsmanagement bei der IKK classic, fest. „Darum wollen wir noch besser darüber informieren, was jeder selbst tun kann, um einer möglichen Erkrankung vorzubeugen oder bereits bestehenden Diabetes besser zu managen. Erster Schritt wird dabei ein neues digitales Versorgungsangebot sein, das wir an diesem Tag vorstellen werden.“

Die Krankheit wird oft unterschätzt

 

Nicole Mattig-Fabian blickt dem Weltdiabetestag mit Freude und Spannung entgegen. „Dieser Tag dient dazu, die Awareness der Menschen für Diabetes zu erhöhen. Und das ist wichtig, denn die Krankheit wird oft unterschätzt“, bekräftigt Mattig-Fabian. „Die Menschen müssen darüber aufgeklärt und informiert werden, dass sie verantwortungsvoll mit der Krankheit umgehen müssen, wenn sie von ihr betroffen sind, um Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Erblindung und Amputation zu vermeiden. Idealerweise werden sie noch rechtzeitig darauf hingewiesen, dass sie selbst eine Menge dazu beitragen können, Diabetes gar nicht erst entstehen zu lassen. Das ist essenziell, vor allem mit Blick auf die Tatsache, dass die Krankheit im Schnitt zehn Jahre zu spät entdeckt wird.“ Parallel erkrankten die Menschen bereits im Alter von 50 Jahren und jünger, wenn sie noch mitten im Berufsleben stünden, so Mattig-Fabian: „Und das ist fatal mit Blick auf die erwähnten Folgeerkrankungen!“

Zahlreiche Events und Aktionen tragen am 14. November in Dresden zur Aufklärung bei. Ein Highlight ist der „Family Fun Run“ um 15 Uhr in Form eines Walks oder in Form eines Laufs über eine Strecke von einem Kilometer oder fünf Kilometern entlang der Elbe am Ufer gegenüber der Altstadt. Start und Ziel sind unter der Marienbrücke am Palaisgarten, die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung hier oder bis 14:30 Uhr direkt vor Ort im Start-/Zielbereich. Auch die beiden Vorstände der IKK classic werden beim Lauf dabei sein.

Erlebenswert wird auch die „Blue Monument Challenge“-Illumination, die am Weltdiabetestag traditionell ein geschichtsträchtiges Gebäude in blaues Licht taucht. In Dresden wird das die Glaskuppel der Kunstakademie („Zitronenpresse“) gegenüber der Frauenkirche sein, die um 19 Uhr beziehungsweise nach Einbruch der Dunkelheit blau leuchtet. Gegen 19:45 Uhr gibt es in der Unterkirche der Frauenkirche eine geschlossene politische Podiumsdiskussion mit Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch, dem Diabetologen Dr. Jens Kröger und Kai Swoboda, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der IKK classic. Der Titel der Diskussion: „Zwischen Prävention und Prävalenz: Sachsen als Vorreiter in der Diabetesversorgung.“

Aktiv gegen Diabetes – mit Unterstützung der IKK classic

Im neuen Jahr wird die IKK classic ein digitales Coaching-Programm starten, das sowohl Menschen mit ersten Anzeichen einer nahenden Diabeteserkrankung unterstützt als auch Patienten, die bereits mit einer Diabetesdiagnose leben. So kann jeder das Programm perfekt abgestimmt auf seinen persönlichen Lebensrhythmus ganz unproblematisch in seinen Alltag einbauen und seine Gesundheitswerte – und damit auch seine Lebensqualität – verbessern.

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