Asthma bronchiale und COPD: IKK Promed für Chroniker

Alltag und Auszeit rund um Asthma bronchiale und COPD

Chronische Atemwegserkrankungen benötigen besondere Pflege – sowohl im Alltag als auch während der Ferienzeit.

IKK-Versicherte, die an Asthma bronchiale und COPD (chronisch obstruktiver Lungenerkrankung) erkrankt sind, erhalten mit IKK Promed eine spezielle Versorgung: In diesem Behandlungsprogramm stimmen Ärzte und Therapeuten ihre Behandlungsschritte untereinander ab und behandeln Patienten umfassend und regelmäßig nach dem gesicherten Stand der Wissenschaft. Ziel ist es, den Patienten in Entscheidungen mit einzubeziehen, ihn umfassend zu informieren und so einen selbstbestimmten Umgang mit seiner Krankheit zu ermöglichen. Die Teilnahme an IKK Promed ist für Versicherte der IKK classic freiwillig und kostenlos. Eine Kündigung der Teilnahme ist jederzeit möglich. Am Behandlungsprogramm für Asthma bronchiale können bereits Kinder ab 5 Jahren teilnehmen, eine Teilnahme am Behandlungsprogramm für COPD ist ab dem 18. Lebensjahr möglich.
 

Urlaub? Aber richtig!

 

Wer die persönliche Lebensqualität mit einem Urlaub unterstützen will, sollte beachten, dass für Asthmatiker und COPD-Patienten bei der Reiseplanung nicht nur persönliche Vorlieben eine Rolle spielen. Für Asthmatiker gilt die Grundregel, den Urlaubsort möglichst weit weg von potenziellen Auslösern asthmatischer Beschwerden zu wählen. Bei allergischen Asthmatikern bieten sich europäische Mittelgebirge an. In einer Höhe von 1.200 bis 1.400 Metern ist der Schadstoffgehalt in der Luft deutlich geringer als in tieferen Gefilden. Aber auch Ost- oder Nordsee wirken mit ihrer salzhaltigen und pollenarmen Luft wie eine entspannende Dauerinhalation auf gestresste Atemwege. Wen es weiter weg zieht, der kann das wohltuende Klima auf einer der sonnigen Kanareninseln genießen. Zahlreiche deutsche Pollenarten, die in den Sommermonaten vielen Allergikern zu schaffen machen, gibt es dort nämlich nicht. Orte mit ausgeprägter Luftverschmutzung sind hingegen tabu.
 

COPD: weg von den Bergen, hin zur See

 

Nord- und Ostseeluft ist für Menschen mit COPD genau das Richtige: Das enthaltene Salz löst den Schleim. Strandurlaube in wärmeren Gefilden eignen sich jedoch weniger: Hitze und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit belasten den Kreislauf. Vorsicht ist auch in Gefilden ab 4.000 Meter Höhe geboten: In den Bergen verliert die Luft mit steigender Höhe an Sauerstoff. Und das kann – je nach persönlicher Belastbarkeit – zu Atemproblemen führen.
 

Organisation ist alles
 

Ist das perfekte Urlaubsziel gefunden, sollte auch bei der Unterbringung an einige Eckpunkte gedacht werden. Relevante Faktoren sind etwa Lage und Ausstattung der Unterkunft, Umgebung, öffentlicher Nahverkehr, Nichtraucher-Räume sowie die Möglichkeit, Sauerstoffgeräte reinigen und reparieren zu lassen. Viele Hotels bieten spezielle Zimmer ohne Klimaanlage, Teppichboden und Zimmerpflanzen an. Auch Tiere sind dort tabu. Manche Hotels haben sich sogar komplett auf die Bedürfnisse von Asthmatikern und Allergikern eingestellt.
 

Sport stärkt die Lunge
 

Gemäßigter Ausdauersport ist für alle Atemwegserkrankten die perfekte Urlaubsbetätigung. Ferienziele mit Wander- und Fahrradstrecken sowie mit Schwimm-Möglichkeiten eignen sich besonders, um den Aufenthalt als Kraftschub fürs Immunsystem zu nutzen. Bereits nach einigen Tagen ist die Kondition besser und es gelangt mehr Sauerstoff in den Körper - pure Erholung für die Atemwege.

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