Umfrage: Gesundheits-Apps

Laut IKK-classic-Umfrage würden zwei Drittel der Bundesbürger die digitalen Helfer nutzen

IKK-classic-Umfrage: Gesundheits-Apps sind beliebt

Die Welt wird immer digitaler, auch im Gesundheitswesen – und das kommt gut an.

Das Foto zeigt ein Icon für eine Gesundheits-App

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Im September 2017 hat die IKK classic insgesamt 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt: Das Gros der Deutschen wäre bereit, per App erhobene persönliche Gesundheitsdaten mit vertrauenswürdigen Dritten zu teilen, wenn es ihnen einen Nutzen bringt und der Datenschutz gewahrt ist.
 

Arzt und Krankenkasse sind vertrauenswürdige Adressen

Das größte Vertrauen genießt dabei der persönlich bekannte Arzt: Ihm würde jeder zweite Befragte grundsätzlich Daten aus einer Gesundheits-App übermitteln. Fast 30 Prozent der Befragten wären aber auch bereit, ihrer Krankenkasse – etwa im Rahmen eines Bonusprogramms – Daten zuzuleiten.


Mess- und Tagebuchfunktionen gelten als praktisch

Fast zwei Drittel der Bürger finden Gesundheits-Apps hilfreich, und würden diese – auch im gesicherten digitalen Austausch mit Ärzten im Rahmen einer Behandlung – nutzen. Zum Beispiel um ihren Blutdruck oder Blutzucker zu kontrollieren. Auch Tagebuchfunktionen zu Migräne, Asthma oder Schlaf, die dabei helfen, den Arzttermin effizienter zu gestalten und dem Arzt schneller keinen Überblick zu geben, werden gut und gerne in Anspruch genommen. Am nützlichsten finden die Deutschen Apps, mit denen sie Arzttermine vereinbaren oder Vitalwerte messen können. 62 Prozent würden die Chance nutzen, einen Termin beim Arzt per App zu vereinbaren.


Bereitschaft in Zahlen

Vertrauen ist entscheidend, das zeigen diese Zahlen: 46 Prozent aller Befragten würden persönliche Daten via App an einen Arzt übermitteln, die sie persönlich kennen, 29 Prozent würden persönliche Daten via App ihrer Krankenkasse übermitteln, zum Beispiel im Rahmen eines Bonusprogramms.

Gesundheit in der digitalen Welt

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Höchste Zeit, die Vorteile anzuwenden

„Wir sehen, dass die Bürgerinnen und Bürger die neuen digitalen Möglichkeiten nicht unkritisch, aber sehr aufgeschlossen begleiten“, erläutert Michael Förstermann, Sprecher der IKK classic. „Darum ist es höchste Zeit, deren Vorteile im Gesundheitswesen anzuwenden und zum Beispiel die Möglichkeiten der elektronischen Gesundheitskarte endlich rasch umzusetzen.“
 

Mehr als eine Million App-Downloads

Die IKK classic ist mit ihrer Umfrage hochaktuell. Einer Erhebung des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller zufolge fanden sich bereits Ende des vergangenen Jahres rund 1,2 Millionen downloadbare Health Apps alleine im iTunes Store. Tendenz steigend.

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