Gutes Sehen im Alter

Gutes Sehen im Alter: Wie das geht, erklärt Augenarzt Dr. Andreas Bayer!

Gutes Sehen im Alter

Auch mit Makuladegeneration, grünem Star oder Diabetes können die Augen im Alter zurechtkommen. Der Augenarzt Dr. Andreas Bayer, der nach Studium, Facharztausbildung und Forschung in den USA und Deutschland seit 20 Jahren in seinem Heimatort Weilheim, Oberbayern, praktiziert,
erklärt, wie man es selbst in der Hand hat, auch mit Augenerkrankungen bis ins hohe Alter gut zu sehen.

 

„Mit Sehbehinderungen müssen vor allem Menschen höheren Alters zurechtkommen. Etwa drei Viertel aller Sehbehinderungen und Erblindungen sind auf die altersbedingte Makuladegeneration (50 Prozent), das Glaukom (15 Prozent) und die diabetische Netzhauterkrankung (10 Prozent) zurückzuführen. Allerdings lassen sich über 60 Prozent der Sehbehinderungen vermeiden.

 

Diabetische Netzhauterkrankung
Etwa jeder zehnte Deutsche leidet an Diabetes, 90 Prozent davon an Typ-2-Diabetes („Altersdiabetes“). Es sind die Blutgefäße, auch die der Netzhaut, die der Zucker schädigt. Bei zehn Prozent der Diabetiker liegt bereits eine Beeinträchtigung des Sehens vor. Aber Sehbehinderungen durch Diabetes sind bei bewusster Lebensführung mit körperlicher Bewegung und angemessener Ernährung zu verhindern. Typ-2-Diabetiker haben ihre Gesundheit selbst in der Hand.

Grüner Star kann
jeden treffen


Grüner Star (Glaukom)
Grüner Star (Glaukom) kann jeden treffen. Lediglich das Risiko, am Glaukom zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter: Mit 65 Jahren liegt es bei etwa vier Prozent, mit 85 Jahren bei etwa acht Prozent. Der schleichende Verlust von Nervenfasern der Sehnerven führt – meist erst im Laufe eines Jahrzehnts – zu wahrnehmbaren Gesichtsfeldausfällen und wird bei etwa 70 Prozent der Patienten durch einen zu hohen Augendruck verursacht.

Beim grünen Star wird die Erkrankung in der Augenarztpraxis, und nur hier, bereits im Frühstadium erkannt und kann durch rechtzeitigen Therapiebeginn mit augendrucksenkenden Augentropfen eingedämmt werden, wenn diese auch angewendet werden. Die moderne Glaukombehandlung ermöglicht gutes Sehen bis ins hohe Alter.

Das Foto zeigt Augenarzt Dr. Andreas Bayer

© Awarded Photostudio/Charlotte Starup


Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
Bei der AMD lagern sich über Jahre, auch Jahrzehnte, Abfallprodukte des stoffwechselintensiven Sehvorgangs in der Makula, der Stelle des schärfsten Sehens in der Mitte der Netzhaut, ab. Das Sehen ist meist nicht oder nur gering beeinflusst. Bei keiner Erkrankung wurden derart umfangreiche Studien zur Ernährung durchgeführt wie bei der AMD. Die Studienergebnisse aus den USA, Australien und Europa konnten beweisen, dass die AMD um über 40 Prozent seltener auftritt, wenn wir uns gesund ernähren.

Erst wenn die AMD bereits in fortgeschrittenen Stadien aufgetreten ist, profitieren Betroffene von einer exakt erforschten Vitalstoffkombination und nur von dieser. Hier darf man sich in keiner Weise durch die unzähligen falschen Zusammensetzungen aus den Drogerien und dem Internethandel, die oft mit dem irreführenden Vermerk ERHALT DER SEHKRAFT versehen sind, verwirren lassen. Sie haben keine nachweisliche Wirkung. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist die effektivste Vorsorge bei der AMD.“

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Bildnachweis Header: © Dr. Andreas Bayer


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