Wassersportarten im Überblick

Tauchen Sie doch mal ab! Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die vielen verschiedenen Wassersportarten, die uns ins kühle Nass locken!

Wassersportarten machen die Welle

Was darf nicht fehlen bei einem Themenschwerpunkt rund ums Wasser? Richtig – ein Überblick über Wassersportarten! Wassersport ist in – das belegt eine Studie des Bundesverbandes der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI).

 

Gerade Schwimmen macht über alle Altersgruppen hinweg als Wassersportart die Welle. Auf den weiteren Plätzen in der Beliebtheitsskala folgen Schnorcheln, Aquafitness, Segeln und Kanufahren. Auch Rudern, Wasserskifahren und Windsurfen sind trendy, werden aber eher im Urlaub und meist von jungen Menschen betrieben. Wir stellen hier die gefragtesten Wassersportarten vor:

Keine Wassersportart macht so die Welle wie Schwimmen. Kein Wunder, Schwimmen macht nicht nur Spaß, es trainiert den gesamten Körper und ist auch ein richtiger Schlankmacher. Eine Frau mit einem Gewicht von 65 kg verbrennt während einer halben Stunde Brustschwimmen bei mittlerer Intensität beispielsweise ungefähr 310 Kalorien. Ein Mann mit 80 kg verbrennt sogar rund 400 Kalorien. Zudem verbessern Sie Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft und Koordination. Doch ob Brust-, Kraul-, Rücken- oder Schmetterlingsschwimmen: Schwimmen ist besonders gelenkschonend. Das macht es zu einer guten Ergänzung für jeden Trainingsplan und es eignet sich dadurch besonders für übergewichtige Personen, da sie dabei die Körperstrukturen nicht überlasten. Der Körper erscheint im Wasser leichter, da Schwerkraft und Antriebskraft entgegengesetzt wirken. Weitere Informationen beim Deutschen Schwimm-Verband!

Mit dem Ganzkörpertraining im Wasser kann die gesamte Fitness verbessert werden: Die Ausdauer wird geschult, die Muskulatur gekräftigt, das Bindegewebe gestrafft und auch Koordination und Beweglichkeit profitieren. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Angebote – vom Aquajogging über Aquacycling und Aquastep bis hin zum Aquarobic. Dabei kommen oft verschiedene Geräte zum Einsatz, um das Training noch effektiver zu machen. Aquafitness eignet sich für jedermann. Weitere Informationen beim Aqua-Fitness-Verband Deutschland e. V.!

Beim Rudern werden neben Ausdauer und Koordination sämtliche Muskelgruppen trainiert – allen voran Arme und Schulter. Da Rudern eine geführte Bewegung ist, wird es oft auch zur Rehabilitation genutzt. Wegen des geringen Verletzungsrisikos und der geringen Belastung der Gelenke eignet es sich für alle Altersgruppen und jeden Fitnesszustand. Weitere Informationen beim Deutschen Ruderverband!

Beim Wasserski steht man auf Skiern, hält sich an einer Stange fest und wird entweder von einem Motorboot oder einem Lift gezogen. Dabei werden vor allem Koordination und Gleichgewicht geschult. Das klassische Wasserskifahren setzt sich aus Slalom, Springen, dem Figurenlauf mit einem Trickski sowie der Kombination zusammen. Wakeboarding ist die Königsdisziplin auf dem Wasser und besonders bei jungen Leuten angesagt. Wie beim Wasserski werden die Sportler ebenfalls durchs Wasser gezogen, stehen allerdings seitlich auf einem Brett – dem Wakeboard. Wer Wasserski beherrscht, kann sich auch ans Wakeboarden herantrauen. Weitere Informationen beim Deutschen Wasserski- & Wakeboardverband e. V.!

Stand-up-Paddling zeichnet sich durch ein großes Surfbrett und ein sogenanntes Stechpaddel aus, mit dem man sich fortbewegt. Es eignet sich für Jung und Alt. Seinen Ursprung hat die Sportart in Polynesien, wo die Fischer Brett und Paddel nutzten, um im Meer vorwärtszukommen. Im 20. Jahrhundert waren es dann die Surflehrer auf Hawaii, die das Stand-up-Paddling für sich entdeckten. Einige Jahre später erreichte der Trend auch Europa und ist hier mittlerweile eine der beliebtesten Wassersportarten. Weitere Informationen bei der German Stand Up Paddle Association!

Beim Kanu wird zwischen den geschlossenen Kajaks und den offenen Kanadiern unterschieden. Während der Fahrer im Kajak sitzt und das Boot mit einem Doppelpaddel bewegt, werden Kanadier im Sitzen oder auf Knien mit einem Stechpaddel gefahren. Kanufahren kann jeder lernen, der keine Scheu davor hat, auch mal ins Wasser zu fallen. Weitere Informationen beim Deutschen Kanu-Verband!

Beim Segeln geht es nicht nur um die sportliche Herausforderung, schwierige Manöver auf See auszuüben, sondern auch darum, die Natur zu genießen, wenn das Boot auf dem Wasser gleitet. Die Sportart kann jeder lernen, allerdings benötigt man einen Segelschein, um selbst ein Boot führen zu dürfen. Weitere Informationen beim Deutschen Segler-Verband!

Natürlich sollte auch das Tauchen bei den Wassersportarten nicht fehlen. Allerdings darf man – im Gegensatz zum Schnorcheln – nicht einfach so ins Wasser hüpfen und los geht’s: Der Verband Deutscher Sporttaucher empfiehlt eine sogenannte Tauchtauglichkeitsuntersuchung (TTU) in Form einer gründlichen körperlichen und psychischen Untersuchung bei einem dafür ausgebildeten Arzt. Die Untersuchungen finden nach den Richtlinien der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) statt und beinhalten beispielsweise die Prüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit mit einem Lungenfunktionstest oder mit Ruhe-EKG. Ebenso werden die Trommelfelle und der Gehörgang sowie der akustische Widerstand genauestens untersucht. Weitere Informationen beim Verband Deutscher Sporttaucher!

Auch Windsurfen und Kitesurfen dürfen in unserer Liste nicht fehlen, aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen beiden Sportarten? Ganz einfach: Während Windsurfer ihr Board durch das Lenken eines Windsegels übers Wasser treiben, setzen sich Kitesurfer auf ihrem Board mithilfe eines Lenkdrachens in Bewegung. Windsurfen ist übrigens auch ein cooler Fatburner: Eine 35-jährige Frau mit einem Gewicht von 65 kg verbrennt satte 315 Kalorien bei 30 Minuten Windsurfen! Weitere Informationen gibt es bei der Deutschen Windsurfing-Vereinigung und beim German Kitesurf Association e. V.!

Passende Artikel

Bildnachweis Header: © Digital Vision/Getty Images


Nächster Artikel

Sebastian Kneipp: Gesundheit auf Schritt und Tritt – Meilenstein der Naturheilkunde

mehr
Das Foto zeigt einen Mann beim Wassertreten